Ich denke, also bin ich.

Über den Autor

Eine Sache verbindet uns alle: Wir werden ins Dasein geworfen und müssen uns irgendwie im Leben zurechtfinden. Wir wollen wissen, was trägt. Was ist wahr, gut und schön? Wo geht die Reise hin? Und wozu überhaupt der ganze Aufwand?

Meine Suche nach Wahrheit

Eine Frage des Horizonts.
Eine Frage des Horizonts.
Die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und die Frage nach dem Ursprung des Lebens begeistert mich von Jugend an. Auf meinem Weg wurde ich von verschiedenen, sehr entgegengesetzten Strömungen des Christentums geprägt; darunter extrem konservativer Fundamentalismus, evangelikale Pfingstbewegungen, liberale Universitätstheologie und Zeugen Jehovas. Überall habe ich nach bestem Wissen und Gewissen versucht, Wahrheit von Verblendung zu trennen und das Gute zu behalten. Und überall habe ich schmerzlich erfahren, dass das größte Hindernis des Menschen seine eigenen, festgefahrenen Weltbilder sind. Religiöse Menschen sind meist derart vom eigenen Glauben überzeugt, dass in ihren Augen jede andere Weltanschauung grundsätzlich falsch ist. Umgekehrt reagieren viele Atheisten erstaunlich aggressiv gegenüber jeder Art von Gottesvorstellung. Beide haben recht geringe Chancen, die Dinge zu begreifen, wie sie wirklich sind.

Wenn wir uns den großen Fragen des Lebens mit einer vorgefertigten, subjektiven Meinung nähern, werden wir stets nur die Antworten finden, die wir finden wollen. Wer aufrichtig die Wahrheit sucht, darf deshalb nie aufhören, die eigene Überzeugung ernsthaft in Frage zu stellen. Die Wahrheit wird jedem Zweifel und jeder kritischen Frage standhalten – und vielleicht wirst du die eine oder andere Lüge aufdecken, die du lange geglaubt hast. In meinen Texten beanspruche ich somit keineswegs Vollständigkeit oder endgültige Richtigkeit. Aber es ist der aktuelle Stand meiner Suche.

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
– Jesus Christus, Johannes-Evangelium, Kapitel 8,32 (Elberfelder Übersetzung)


Obwohl ich keiner bestimmten Konfession oder Kirche angehöre, fühle ich mich überall dort wohl, wo man als Querdenker akzeptiert wird und nach dem Willen Gottes fragt. Mich interessiert alles, was mit den existenziellen Fragen des Universums zu tun hat: Philosophie, Geschichte, Theologie, Mythologie, Astronomie, et cetera. Ich bin ein Grübeltäter. Meine Gedanken und bescheidenen Erkenntnisse will ich natürlich nicht für mich behalten, und deshalb gibt es diese Website.

"Und er [Gott] hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; ..."
– Paulus von Tarsus, Apostelgeschichte 17, 26-28 (Luther-Übersetzung)


Mein Glaube

Ich gehe davon aus, dass es in Bezug auf Gott nur eine endgültige Wahrheit gibt. Die oft getätigte Aussage, jeder Mensch solle "seinen eigenen Glauben leben", halte ich für fatal irreführend. Ich denke, dass die Bibel im Gegensatz zu vielen anderen "heiligen Schriften" ein äußerst authentisches, realitätsnahes Bild von Gott und den Menschen zeichnet und bin davon überzeugt, dass wir darin die Wahrheit finden können. In ihren zentralen Aussagen hebt sich die Bibel ganz klar von den meisten anderen Gottesvorstellungen ab. Diese biblischen Grundsätze würde ich wie folgt formulieren:

Einst schuf der allmächtige Gott ein harmonisches, „sehr gutes“ Ökosystem, in dem die Menschheit im Einklang mit der Natur lebte (Genesis 1,31). In dieser ersten Schöpfung herrschten hervorragende Lebensbedingungen (Genesis 2,16), sie war wild, abenteuerlich (Hiob 40,15-32), aber auch vergänglich (2. Korinther 4,18), sodass jeder Atemzug als wertvolles Geschenk des Schöpfers wahrgenommen werden konnte. Gott hat sich mit seinem Namen JHWH (Jahwe / Jehova) zu erkennen gegeben und Beziehung zu seinen Geschöpfen gesucht (Genesis 3,9). Leider neigen Menschen dazu, der göttlichen Güte zu misstrauen. Wir wissen doch selbst, was gut für uns ist! Aber indem wir uns von Gott unabhängig machen, müssen wir selbst für unsere Sicherheit sorgen – und damit einher kommt die Angst, das eigene Glück zu verlieren. Plötzlich müssen wir uns durchsetzen, aufrüsten, verteidigen! Diese tiefe Angst führt wie eh und je zu Egoismus und Habgier und bringt die Schöpfung katastrophal aus dem Gleichgewicht. Indem wir uns Gott entziehen, dem Ursprung und Bewahrer allen Lebens, verlieren wir das Paradies. Das ist sehr knapp formuliert die ganze Dramatik unserers Daseins.

Der einzige Weg, die Beziehung zu unserem Schöpfer wiederherzustellen, führt über den Gottessohn Jeshua (Jesus Christus). Warum? Weil er selbst zu einem Sterblichen wurde und uns von Mensch zu Mensch Gottes Charakter und seine Liebe beweisen konnte. Arme und Schwache nahm er auf; den Mächtigen und Unterdrückern begegnete er mit feuriger Kritik. Sein Selbstanspruch war absolut: In der lateinischen Bibelübersetzung (der Vulgata) sagte er von sich selbst: „Ego sum via veritas et vita“ – Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Meisterhaft nahm er den Menschen ihre Ängste und führte ihnen vor Augen, dass Gott nach unserem diesseitigen Lebenslauf eine unendlich viel bessere, ewige Schöpfung mit einem Platz für jeden von uns geplant hat (Johannes 16,33). Nur im Vertrauen darauf ist es möglich, angstfrei zu leben, und nur in dieser Freiheit können wir unseren Mitmenschen wirklich barmherzig begegnen. Das ist der Weg.

Aufgrund seiner Ansichten wurde Jeshua brutal hingerichtet. Selbst unter schlimmster Folter nahm er keines seiner Worte zurück, sondern lebte seine Lehre radikal zu Ende. Er sah nicht den Hass seiner Peiniger, sondern die tiefe Angst und Unsicherheit in ihren Herzen, und stieß den Schrei aus, der durch die Jahrtausende hallt: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23,34). Der Gottessohn verreckte elendig, doch nach drei Tagen – als wolle der Schöpfer seine Signatur unter Jeshuas Leben setzen – erweckte er ihn vom Tod zu einem unvergänglichen, völlig neuartigen Leben. Nun ist sein Leben Beispiel und Beweis dafür, dass nur durch Vergebung der Weg zurück ins Paradies möglich ist. Ob Kinderschänder, Kriegsverbrecher oder Lügenbold: Gott wird unsere Schuld vergeben, wenn wir untereinander vergeben (Matthäus 6,14+15). Denn schuldig geworden sind wir alle.

Es ist an uns, diese Aussagen mit einem ehrlichen, demütigen Herzen zu überprüfen. An der Geschichte vom menschgewordenen Gottessohn scheiden sich die Geister. Traust du dich, wie der römische Statthalter Pontius Pilatus vor über 2000 Jahren, zu fragen: "Quid est veritas?"Was ist Wahrheit?

Die Bibel als Grundlage

Warum denke ich, dass wir in der Bibel die Wahrheit finden können? Nun, in dieser Büchersammlung werden derart kompromisslose Dinge behauptet, dass wir sie entweder akzeptieren oder ablehnen müssen. Es ist, als zwinge sie uns zu einer Entscheidung, bei der es nur Schwarz oder Weiß gibt. Die Bibel enthält die genauste und am weitesten in die Vergangenheit reichende, zusammenhängende Chronologie der Weltgeschichte. Ihre revolutionäre Ideologie übertrifft jede menschliche Weisheit. Ihre Aussagen über Städte und Völker werden in der Archäologie verblüffend genau bestätigt. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das menschliches Handeln so treffend beschreibt und menschliches Denken so positiv verändern kann.

Für Bibel-Zitate verwende ich meistens die revidierte Elberfelder Bibel, da sie von allen halbwegs verständlichen deutschen Übersetzungen dem hebräischen, aramäischen oder griechischen Originaltext am nähesten kommt. Wenn ich zum besseren Textverständnis Worte eingefügt habe, sind die mit [eckigen] Klammern gekennzeichnet. Der gesamte Bibel-Text kann übrigens auf Bibleserver.com total kostenlos nachgelesen werden.

Ich wünsche viel Freude und ein offenes Herz beim Lesen!
Euer Matthias

Kontakt

Kontaktieren kannst du mich gerne per Mail an matthias[at]via-veritas.de.