Die Tragödie von Hiob

[time] Letzte Änderung: 23.8.2020 um 22:22 Uhr     [print] Druckversion

Die Tragödie von Hiob

Eine Geschichte, in der die Begriffe "Satan" und "Mein Erlöser" zum ersten Mal in der hebräischen Bibel auftauchen. Ein Mann, der so am Boden menschlicher Existenz war, dass wir uns noch heute mit dem Begriff "Hiobsbotschaft" an sein Schicksal erinnern. Eine Frage, die bis heute Menschen bewegt: Was sind die Gründe und der Zweck menschlichen Leidens? Das ist die Tragödie von Hiob.

In der heißen Diskussion mit seinen drei "Freunden" durchläuft Hiob eine Entwicklung, an deren Ende er nicht mehr der selbe ist. Und überraschenderweise wird die Frage nach dem Leid viel weniger zum Thema als die Frage, ob Gott wirklich ein gerechter Herrscher ist. Indem er alle Phasen menschlicher Trauer durchläuft, lernt ein Mann voller Eiterbeulen und stinkendem Atem, dass wir vor dem Schöpfer kein Recht auf irgendetwas haben und einzig auf seine Gnade angewiesen sind. Stolz ist vor Gott eine schlechte Idee. Und obwohl der Allmächtige in dieser Geschichte so wild und fremd wirkt, scheint am Ende alles einem bestimmten Zweck zu folgen – aber um den zu akzeptieren, braucht ein Mensch womöglich die Hilfe eines Vermittlers.

Meinen neusten Vortrag kannst du auf der Website der Freien evangelischen Gemeinde Ludwigsburg anhören.


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